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Geplante Erweiterung des Kinderhorts "Kinderburg"

Im Schulbezirk der Otto-Hahn-Grundschule haben sich die Schülerzahlen seit dem Schuljahr 2016/2017 kontinuierlich erhöht, und ein Ende ist noch nicht absehbar. Aus diesem Grund wird der Kreis Offenbach in seiner Funktion als Schulträger ab diesem Schuljahr (2017/2018) eine Erweiterung in Form von zusätzlichen Klassenräumen auf dem Gelände der Otto-Hahn-Schule vornehmen, so dass diese fünfzügig und ab dem nächsten Schuljahr sogar sechszügig (Anm.: fünf beziehungsweise sechs Klassen eines Jahrgangs) wird. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Wartelisten der städtischen Schulkindbetreuung „Die drei Freunde“ sowie des Kinderhorts „Kinderburg“ wider. Aktuell erhalten 35 Eltern gar kein oder lediglich ein Teilbetreuungsangebot.

Inzwischen wurde der Stadtverwaltung eine weitere Fläche in der Immobilie in der Philipp-Reis-Straße 4-8, in der bereits der Kinderhort „Kinderburg“ untergebracht ist, angeboten. Diese lässt eine direkte Erweiterung des Kinderhorts um 50 Plätze zu. Wegen der Flächengröße ist auch die Einrichtung einer weiteren Kindertagesstätte mit 24 Plätzen für Kinder unter drei Jahren möglich (U3). Auch in diesem Bereich gibt es aktuell eine Warteliste von über 100 Kindern – der Bedarf ist somit auch über das künftige Angebot in der Schlossmühle (geplante 24 neue U3-Plätze) hinaus wesentlich höher.

Für eine bauliche Umsetzung der Maßnahme ist eine Anmietung ab Januar 2018 erforderlich. So könnte im zweiten Halbjahr 2017 das Baugenehmigungsverfahren inklusive der entsprechenden Ausschreibungen eingeleitet werden. Ab Jahresbeginn 2018 könnte dann mit der baulichen Umsetzung begonnen werden, um eine Eröffnung zum neuen Schuljahr 2018/2019 zu realisieren. Der Zeitpunkt der Anmietung kann von Seiten des Vermieters derzeit allerdings noch nicht bestätigt werden, da noch unklar ist, wann der aktuelle Mieter die Flächen räumt. Die geschätzten Kosten für den Um- und Ausbau inklusiver der Architektenleistungen belaufen sich auf gesamt ca. 870.200,00 Euro. Für die Schaffung von 24 neuen U3-Plätzen können Fördermittel aus dem neuen Investitionsprogramm 2017-2020 beantragt werden; hier ist voraussichtlich mit einer Förderung in Höhe von rund 180.000,00 Euro zu rechnen. Hinzu kämen die Kosten für die Ausstattung sowie das Außengelände inklusive Außenspielgeräten in Höhe von etwa 200.000,00 Euro.

Über die tatsächliche Erweiterung der Betreuung unter den genannten Voraussetzungen entscheidet die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 21. Juni.

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