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Schwertransporte: Straßensperrungen in den Nächten 23./24.4. und 2./3.5.

Im Rahmen der Umbauarbeiten in der Kläranlage der Stadt Heusenstamm wird im aktuellen Bauabschnitt ein Pumpwerk in Senkschachtfertigteilbauweise errichtet. Das Pumpwerk mit einer Grundfläche von ca. fünf mal sechs Metern und einer Tiefe von rund neun Metern wird in drei Bauteilen im Betonfertigteilwerk in Heusenstamm hergestellt und zur Kläranlage transportiert.

Hierfür wird in der Nacht von Montag, 23., auf Dienstag, 24. April, mit einem Schwertransport zunächst das Bauwerksunterteil des Pumpwerks mit der Senkschachtschneide angeliefert. Wegen der Abmessungen dieses Bauteils wird es im Umfeld des Schwertransports zu kurzzeitigen Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen kommen. Der Transport fährt vom Betonfertigteilwerk in der Werner-von-Siemens-Straße über die Dieselstraße, Ottostraße, Industriestraße, Dietzenbacher Straße, Isenburger Straße, Frankfurter Straße, Jahnstraße zur Kläranlage in der Schlossstraße. In der Schlossstraße kann es am Dienstag, 24. April, ganztags in Höhe des Hundeplatzes aufgrund von Rangier- und Umladearbeiten mit dem Schwertransport sowie einem Mobilkran mit seinen Begleittransporten zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Die beiden Bauwerksoberteile werden schließlich in der Nacht von Mittwoch, 2., auf Donnerstag, 3. Mai, mit zwei Schwertransporten auf der oben genannten Trasse angeliefert, in dessen Verlauf es ebenfalls zu kurzzeitigen Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen kommt. Am Donnerstag, 3. Mai, wird es dann rund um den Hundeplatz in der Schlossstraße erneut zu Verkehrsbehinderungen kommen.

 

Hintergrund zu den genannten Umbauarbeiten der Kläranlage:

Das neue Mischwasserpumpwerk dient dazu, bei Starkregen mit Hilfe von zwei Tauchmotor- und drei Rohrschachtpumpen bis zu 750 Liter/Sekunde Regen- und Schmutzwasser aus dem Kanalnetz in das Regenüberlaufbecken auf dem Kläranlagengelände zu fördern. Das Pumpwerk mit einer Tiefe von rund neun Metern wird als sogenannter Senkkasten errichtet. Das bedeutet, dass zunächst nur die Außenwände des Pumpwerks mit einer untenliegenden Stahlschneide aufgestellt werden. Während dem Bodenaushub innerhalb dieser Wände versinkt dieser Kasten durch sein Eigengewicht im Boden und stützt dabei während der Bauphase bereits den umliegenden Boden. Der Aushub erfolgt aufgrund des hohen Grundwasserspiegels weitgehend unter Wasser. Nach Abschluss der Aushubarbeiten werden zunächst Pfähle zur Auftriebssicherung bis in eine Tiefe von ca. 16 Metern in den Untergrund eingebracht. Anschließend wird durch Taucher eine Unterwasserbetonsohle mit einer Dicke von ca. einem Meter gegossen, so dass das Grundwasser nach dem Erhärten dieser Betonsohle innerhalb des Kastens abgepumpt werden kann. Der weitere Ausbau des Pumpwerks erfolgt dann trocken.

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