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Kindereinrichtungen & Schulen

Städtische Kindereinrichtungen öffnen wieder schrittweise ab 2. Juni

Zur Wiederaufnahme des Kita-Betriebs haben die einzelnen Kita-Teams für ihre Einrichtung ein entsprechendes Hygienekonzept entwickelt. Um die aktuellen Verordnungen zu erfüllen, gelten für alle städtischen Kindertagesstätten ausnahmslos folgende Regeln:

  • Zur Beachtung des Infektionsschutzgesetztes gilt eine Gruppengröße von bis zu 15 Kindern (zuzüglich Betreuer*innen).
  • Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufen sowie Kinder, die in Obhut des Jugendamts sind (Härtefall), bleiben in der Notbetreuung und haben Vorrang. Um die Notbetreuung in Anspruch nehmen zu können, müssen beide Eltern berufstätig und eine*r davon in einem systemrelevanten Beruf sein.
  • Aus Gründen der Gleichbehandlung können alle Kinder generell für mindestens einen Tag in der Woche betreut werden (je nach Einrichtung können es auch mehr Tage sein). Dies muss wegen der Beschränkung der Gruppengröße notfalls individuell geregelt und variiert werden.
  • Eltern und Externe, die nicht zum Betrieb gehören, haben keinen Zutritt zu den Einrichtungen (es sei denn, es ist absolut notwendig). Eltern werden gebeten, vor den Eingangstüren beziehungsweise im Eingangsbereich zu bleiben.
  • Erkrankte Kinder (gleich welche Krankheitssymptome) können nicht betreut werden und sind angehalten, ihren Arzt/ihre Ärztin aufzusuchen.

Eltern und Erziehungsberechtigte werden noch schriftlich darüber informiert, in welchem Umfang und an welchem Tag beziehungsweise welchen Tagen die Betreuung ihres Kindes/ihrer Kinder möglich ist. Alternativ stehen die Einrichtungen telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

 

Kinderhort und Schulkindbetreuungen

Im Kinderhort Kinderburg und in den Schulkindbetreuungen Schlossgespenster, Die drei Freunde und Rembrücken wird sich vorerst bis zu den Sommerferien nichts ändern. In enger Abstimmung mit den Schulleiterinnen der drei Heusenstammer Grundschulen kann hier nur eine Notbetreuung für die systemrelevanten Berufsgruppen durch städtische Erzieherinnen und Erzieher aus den Schulkindbetreuungen angeboten werden, um gewährleisten zu können, dass der Präsenzunterricht für alle Kinder aller Jahrgänge aufrechterhalten werden kann.

 

Notbetreuung in Kindereinrichtungen und Schulen

Eine Notbetreuung gibt es derzeit ausschließlich für Kinder, deren Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufsgruppen wie medzinisches Personal, Polizei, Rettungsdienste oder Feuerwehr arbeiten. Eine Notbetreuung wird angeboten, wenn beide Erziehungsberechtigte berufstätig sind und ein Erziehungsberechtigter oder eine Erziehungsberechtigte einer der vom Land Hessen bestimmten Berufsgruppe angehört (siehe unten stehender Link). Ein entsprechender Nachweis ist schriftlich mit Angabe des Berufs, der Tätigkeit und dem Arbeitgeber direkt vor Ort in der Einrichtung zu erbringen.

 

Aussetzen der Beiträge für die Kinderbetreuung im April (Stand: 24.03.2020)

Die 13 Kommunen und der Kreis Offenbach haben sich darauf verständigt, den Einzug von Beiträgen für die Kinderbetreuung, egal ob Krippe, Kindertagesstätte, Tagespflege oder Schulkindbetreuung, befristet für den Monat April auszusetzen. Mit dem Essensgeld wird ebenso verfahren. Diese Absprache der Verwaltungschefs erfolgte während einer gemeinsamen Telefonkonferenz aller Bürgermeister mit der Kreisspitze. Nahezu täglich werden dort die Lage sowie die Auswirkungen der Corona-Verordnungen auf das öffentliche Leben und die Menschen im Kreis Offenbach besprochen. Ziel ist es, ein möglichst einheitliches Vorgehen im gesamten Kreisgebiet sicherzustellen. Gleichzeitig übernehmen die Kommunen und der Kreis vorerst bis Ende April die Finanzierung der Träger und Leistungserbringer von sozialer Infrastruktur, um diese zu erhalten. Sie folgen damit einer Empfehlung ihrer Spitzenverbände.

Aufgrund der unterschiedlichen Regelungen in Satzungen und Zahlungsläufe vor Ort, wird es mehrere Wege geben. Sind Abbuchungen für April bereits gelaufen oder Zahlungen schon angewiesen, wird um Verständnis gebeten, dass verwaltungsaufwendige Rückerstattungen vermieden werden sollen. In diesen Fällen werden Verrechnungen mit zukünftigen Gebührenzahlungen angestrebt.

Hessisches Sozialministerium: Umgang mit Corona in Kitas und Kindertagespflegestellen
Hessisches Sozialministerium: Umgang mit Corona in Schulen

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