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Aktuelle Coronaregeln

Auf Beschluss des Corona-Kabinetts des Landes Hessen und der Allgemeinverfügung des Kreises Offenbach gelten in Heusenstamm und im gesamten Kreis Offenbach seit 11. Januar folgende Anordnungen und Regeln zur Eindämmung des Infektionsgeschehens. Das Gebot der Stunde heißt: Kontakte beschränken!

Personen mit positivem Corona-Test

Es wird klargestellt, dass sich Personen bei einem positiven Corona-Test unmittelbar in Quarantäne begeben müssen. Dies gilt ab dem Vorliegen des Testergebnisses, auch wenn die förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes noch nicht erfolgt ist. Wer mit einer positiv getesteten Person in einem Hausstand lebt, muss sich ebenfalls unmittelbar in zweiwöchige Quarantäne begeben.

Aufenthalte im öffentlichen Raum und das Zusammenkommen von Menschengruppen

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands und einer weiteren Person gestattet. Kinder bis 14 Jahre zählen mit. Kontakte außerhalb des eigenen Hausstands sind auf das nötigste Minimum zu reduzieren.

Der Konsum von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist ganztägig untersagt.

Auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel muss immer dann eine Alltagsmaske getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht sichergestellt werden kann. Das gilt insbesondere für Fußgängerzonen, Bereiche vor Geschäften und auf Parkplätzen. Siehe auch "Maskenpflicht".

Kontakte, Treffen und Feiern im Privaten

Private Feiern außerhalb der eigenen Wohnung sind verboten. Es gilt die dringende Empfehlung, sich auch hier nur mit einer weiteren Person zu treffen.

Schließungen von Einrichtungen und Institutionen zur Freizeitgestaltung sowie Handel und Dienstleistungsbetriebe

Freizeitbereich

Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu zählen:

  • Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Kinos, Tierparks und Zoos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme der Sportausübung alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen
  • Schwimm- und Spaßbäder, Saunen und Thermen
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen

Freizeit- und Amateursport ist in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand (maximal fünf Personen) gestattet.

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports sowie des Schulsports sind bei Vorlage eines umfassenden Hygienekonzepts zulässig.

Einzelhandel und Dienstleistungsbetriebe

Der Einzelhandel ist weitestgehend geschlossen. Eine Ausgabe bestellter Waren ist jedoch zulässig. Verkaufsstätten, die aufgrund einer Ausnahmeregelung weiterhin öffnen dürfen, sind unter anderem:

  • Supermärkte, Discounter und andere Verkausstätten des Lebensmitteleinzelhandels
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Banken
  • Drogerien
  • Poststellen
  • Tankstellen
  • Kioske
  • Babyfachmärkte
  • Sanitätshäuser
  • Optiker
  • Hörgeräteakustiker
  • Tiermärkte
  • Weihnachtsbaumverkäufe
  • Wochenmärkte
  • Waschsalons

Für Verkaufsstätten, die weiterhin öffnen dürfen, gelten die Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in Geschäften mit einer Gesamtverkaufsfläche mit bis zu 800 Quadratmetern nicht mehr als ein Kunde pro angefangenen zehn Quadratmetern Verkaufsfläche aufhält. Ab 800 Quadratmetern Gesamtverkaufsfläche gilt die Regelung für eine Person je angefangenen 20 Quadratmetern. Der Verzehr von Speisen und Getränken in der unmittelbaren Umgebung der Verkaufsstätte ist untersagt.

Gastronomie

Restaurants, Gaststätten sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen. Davon ausgenommen sind Kantinen und Mensen. Die Lieferung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause ist weiterhin möglich. Die Abholung mitnahmefähiger Speisen ist erlaubt. Bei der Abholung gilt Maskenpflicht.

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege, wie

  • Friseure
  • Kosmetik- und Nagelstudios
  • Massagepraxen
  • Tattoo-Studios
  • Barber
  • und ähnliche Betriebe

werden beziehungsweise bleiben geschlossen.

Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo- und Logotherapien sowie Podologie (Fußpflege) bleiben weiter möglich. Auch Handwerksbetriebe bleiben geöffnet.

Veranstaltungen

Veranstaltungen, die der reinen Unterhaltung dienen, sind verboten. Andere öffentliche Veranstaltungen dürfen nur bei besonderem öffentlichen Interesse stattfinden.

Gottesdienste

Gottesdienste können stattfinden. Es gilt Maskenpflicht, auch am eigenen Platz. Kurzfrist aussetzbar ist die Maskenpflicht für die Vornahme einer notwendigen religiösen Handlung, wenn diese zwingend erforderlich ist und dazu der Mindestabstand eingehalten wird. Hygienekonzepte und Teilnehmerlisten sind obligatorisch. Gegenstände, wie zum Beispiel Kollektenkörbchen, dürfen nicht weitergereicht werden. Es wird dringend empfohlen, auf Gesang zu verzichten!

Soziale Einrichtungen und Schulen

Ältere und pflegebedürftige Menschen dürfen in ihren jeweiligen Einrichtungen innerhalb einer Woche zwei Mal Besuch von maximal jeweils zwei Personen für je eine Stunde erhalten. In Alten- und Pflegeheimen sind Beschäftigte sowie Besucher*innen verpflichtet, eine FFP2- oder eine KN95-Maske zu tragen. Außerdem muss ein negativer Test vorgelegt werden. Das Personal muss mindestens einmal pro Woche getestet werden. Gegebenenfalls gelten zusätzlich individuelle Regelungen der Einrichtungen.

An den Schulen wird die Präsenzpflicht bis zur Klasse 6 aufgehoben. Ab Klasse 7 findet - mit Ausnahme der Abschlussklassen - Distanzunterricht statt. Kindertagesstätten sollten nur in dringenden Betreuungsfällen in Anspruch genommen werden.

Reisen und Übernachtungen

Übernachtungsangebote im Inland sind nur noch für notwendige berufliche, zwingende familiäre Verpflichtungen und ausdrücklich nicht für touristische Zwecke erlaubt.

Reiserückkehrer aus Regionen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuft werden, müssen sich noch vor der Einreise nach Deutschland online unter www.einreiseanmeldung.de registrieren und nach Einreise direkt für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Besuch von Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, darf während dieser Zeit nicht empfangen werden. Eine Verkürzung der Quarantäne kann frühestens ab dem fünften Tag durch ein negatives Testergebnis erfolgen.

 

Infos des Kreises Offenbach

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