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Gassi gehen: Tüten nicht vergessen und richtig entsorgen

Hundetoilette im Stadtgebiet
Hundetoilette im Stadtgebiet

Tiere und besonders Hunde gehören zu unserem Leben - und das ist gut so. Neben aller Freude gehört zur Haltung eines Tieres aber auch eine große Portion Verantwortung. In Heusenstamm wünschen wir uns, dass Bürger mit und ohne Hunde verträglich miteinander umgehen und aufeinander Rücksicht nehmen.

Jeder hat sie schon einmal gesehen oder auf andere Weise zu „spüren“ bekommen: die natürlichen Hinterlassenschaften von Hunden auf Gehwegen, in Grünflächen oder anderen Verkehrs- und Erholungsflächen. In der Regel sind diese umgangssprachlich genannten „Tretminen“ keine Augenweide, und sie können zudem besonders für spielende und neugierige Kinder zu einer echten Gesundheitsgefahr werden. Wiederkehrend kommt es dazu, dass sich Bürgerinnen und Bürger bei der Stadtverwaltung entsprechend beschweren und ihrem Ärger Luft machen.

Nach der gültigen Gefahrenabwehrverordnung in Verbindung mit der Abfallsatzung der Stadt Heusenstamm sind Hundebesitzer*innen dazu verpflichtet, den im öffentlichen Raum hinterlassenen Kothaufen ihres Lieblings umgehend in die von der Stadt aufgestellten Hundetoiletten oder Abfallbehälter zu entsorgen. „In letzter Zeit haben wir wieder vermehrt festgestellt, dass die Hundetoiletten oft bis zum Rand mit Kotbeuteln gefüllt sind und viele Beutel auf dem Boden oder in einiger Entfernung in der Landschaft landen“, sagt Bauhofleiter Michael Brand. „Wir weisen gerne darauf hin, dass für die Entsorgung nicht nur die Hundetoiletten-Stationen, sondern jeder öffentliche Abfalleimer sowie die heimische Restmülltonne benutzt werden können“.

Bei der Entsorgung handelt es sich generell keineswegs um eine freiwillige Aufgabe – und entgegen anderslautender Gerüchte entbindet auch die bereits gezahlte Hundesteuer hiervon nicht. In diesem Zusammenhang sind die Hundehalter*innen/Hundeführer*innen der Tiere auch zum Mitführen geeigneter Hilfsmittel (Papier- oder Plastiktüten, etc.) für die Aufnahme und den Transport der Hinterlassenschaften verpflichtet. Eine Ordnungswidrigkeit liegt bereits dann vor, wenn den befugten Kontrollkräften der Ordnungsbehörden keine geeigneten Papier- oder Plastiktüten vorgezeigt werden können, und der Hundekot nicht in der genannten Weise in den städtischen Abfallbehältnissen oder der eigenen Restmülltonne entsorgt wird. Hundehalter*innen sollten also immer genügend Behältnisse beim Gassi gehen dabei haben, damit der Nachweis geführt werden kann. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden. Flächendeckend stehen in Heusenstamm 38 sowie in Rembrücken drei Hundestationen (Hundetoiletten) sowie zahlreiche „normale“ Abfalleimer zur kostenfreien Benutzung zur Verfügung. Eine Auflistung der Standorte gibt es jederzeit auf heusenstamm.de im Bereich „Bürger & Stadt > Abfall & Entsorgung“. Mögliche neue Standorte werden fortlaufend von den städtischen Mitarbeitern*innen geprüft.

Außerdem besagt die Gefahrenabwehrverordnung, dass Hunde grundsätzlich von öffentlichen Rasenflächen, gärtnerisch gestalteten Anlagen und sonstigen Grün- und Verkehrsanlagen fernzuhalten sind. Insbesondere auf Kinderspielplätzen und Bolzplätzen sowie auf landwirtschaftlich genutzten und geschützten Flächen sind Hunde tabu. Die Mitarbeiter*innen der Ordnungsbehörde werden in der nächsten Zeit verstärkt kontrollieren. Dies gilt auch für die seit 15. Februar geltende Anleinpflicht für Hunde während der Brut- und Setzzeit in der Gemarkung der Stadt.

Bürgerinnen und Bürger, die entsprechende Beobachtungen machen oder sich informieren möchten, können sich direkt an das städtische Ordnungsamt unter der Telefonnummer 06104 607-1135 (Heike Rau) oder per Mail an ordnungsamt@heusenstamm.de wenden (Vertraulichkeit wird zugesichert).

 

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