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Kundgebung gegen Hass, Ausgrenzung, Menschenverachtung und Antisemitismus am 27. Mai

Als deutliches Zeichen gegen Hass, Ausgrenzung, Menschenverachtung und Antisemitismus im Zusammenhang mit der Schändung des Jüdischen Friedhofs in Heusenstamm in der vergangenen Woche hat Bürgermeister Halil Öztas gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde Offenbach und MAKKABI Deutschland, den Heusenstammer Ortsverbänden der CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen, FDP, Freien Wähler und Volt, den Initiativen „Heusenstamm gegen Rechts“ und „bunt statt braun“ sowie der Partnerschaft für Demokratie Heusenstamm eine öffentliche Kundgebung am Donnerstag, 27. Mai, organisiert. Die Kundgebung spricht sich für ein weltoffenes Heusenstamm und Frieden auf der Welt aus.

Treffpunkt ist um 18.45 Uhr am Jüdischen Friedhof (Parkplätze sind am Bad Heusenstamm vorhanden, von hier aus ist es ein kurzer Fußweg). Um 19.00 Uhr spricht der Rabbiner Mendel Gurewitz ein Gebet. Hinweis: Auf dem Jüdischen Friedhof besteht die Pflicht zum Tragen einer Kopfbedeckung – diese wird bei Bedarf von MAKKABI Deutschland gestellt. Außerdem dürfen keine Kränze niedergelegt werden; Steine hingegen sind erlaubt. Im Anschluss an das Gebet gehen die Teilnehmer*innen gemeinsam zum Bahnhofsplatz. Hier findet ab 19.30 Uhr die öffentliche Kundgebung mit Begrüßung/Eröffnung von Bürgermeister Öztas sowie Ansprachen von Henryk Fridman (Jüdische Gemeinde Offenbach), Alon U. Meyer (Präsident von MAKKABI Deutschland) und Gernot Richter (Bürger und Experte für jüdisches Leben in Heusenstamm) statt. Gegen 20.15 Uhr wird zum Abschluss der Veranstaltung die „Heusenstammer Resolution“ verlesen. Das Ende ist gegen 20.30 Uhr vorgesehen.

Für alle genannten Programmpunkte gelten die gängigen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Verkehrsumleitungen und Sperrungen

Der Bahnhofsplatz wird an diesem Tag ab von etwa 19.15 Uhr bis 21.00 Uhr für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Zufahrt ist in dieser Zeit von der Frankfurter Straße kommend nur bis zur Höhe Forststraße (die Forststraße selbst ist nicht erreichbar) und von der Straße Neuer Weg kommend nur bis zu den Parkplätzen des Gasthauses „Alter Bahnhof“ möglich. Die Zu- beziehungsweise Abfahrt über die Herrnstraße bleibt möglich. Den Verkehrsteilnehmern*innen wird eine weiteräumige Umfahrung des Bahnhofsplatzes empfohlen. Eine Zufahrt in das Wohngebiet ist über die Schlossstraße (Torbau) und den Neuen Weg sowie eine Ausfahrt über den Neuen Weg, die Herrnstraße sowie Schul-, Kirch-, und Schlossstraße möglich - so auch die Rettungskräfte (Feuerwehr, Notarzt, Polizei).

Die Fußgängerinnen und Fußgänger, die vom Jüdischen Friedhof zur Kundgebung am Bahnhofsplatz laufen, werden gebeten, ausschließlich die Fußgängerunterführung Schlossallee/Jahnstraße zu nutzen. Zur Wegesicherung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer muss auch die Jahnstraße zwischen Schwimmbad/Fitnessstudio und der Fußgängerunterführung Schlossallee kurzfristig gesperrt werden.

 

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