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Es ist wieder ein Rembrücker! Neuer Kerbbaum für das "Dorf im Grünen"

Gemeinsam anpacken für den Erhalt der Tradition: (v.l.) Marcel Subtil, Dominic Kiefer (Bauhofmitarbeiter), Peter Mohr, Arnold Subtil, Tobias Alles (Forstwirt), Michael Brand (Bauhofleitung).
Gemeinsam anpacken für den Erhalt der Tradition: (v.l.) Marcel Subtil, Dominic Kiefer (Bauhofmitarbeiter), Peter Mohr, Arnold Subtil, Tobias Alles (Forstwirt), Michael Brand (Bauhofleitung).

Seit Jahrzehnten richtet der TV Rembrücken (TVR) mit personeller Unterstützung vieler ansässiger Vereine und der Feuerwehr die traditionelle Kerb in Rembrücken am zweiten Septemberwochenende aus. Sichtbares Zeichen für den Beginn des Kerbwochenendes ist das Stellen des Kerbbaums auf dem Dorfplatz vor der Alten Schule mit Live-Musik und Bieranstich des Bürgermeisters.

Diese schöne Tradition drohte nun ins Wanken zu geraten. Denn der alte Baum ist nicht nur in die Jahre gekommen, sondern bereits auf neun Meter Länge geschrumpft, denn er musste mehrfach gekürzt werden, da der Zahn der Zeit am Stamm nagte. Angesichts des dringenden Ersatzbedarfs wandte Marcel Subtil sich schließlich direkt an Bürgermeister Steffen Ball mit der Bitte um eine „Baumspende“ im nicht alltäglichen Maß von 16 Metern Länge und 18 Zentimetern Stammdurchmesser.

Der Bürgermeister überlegte nicht lang und sagte am gleichen Tag Unterstützung zu. Auch die Bauhofleitung und die städtischen Forstmitarbeiter ließen sich nicht zweimal bitten und machten sich auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten im Stadtwald. Zunächst sah es nach einem Heusenstammer oder Patershäuser aus – denn dort wachsen einige Bäume im gewünschten Format. Ball musste lang überlegen, wie er es Arnold und Marcel Subtil schonend beibringen sollte. Man war schon – zur Not – mit einem Patershäuser einverstanden, schließlich braucht es Stoff für die Rede zur Beerdigung des Kerbborschs. Forstwirt Tobias Alles, der den Wald sehr gut kennt, brachte aber kurz darauf die erlösende Botschaft: es ist ein Rembrücker! Fündig wurde er hinter der Hühnerfarm auf Rembrücker Gemarkung. Peter Mohr überzeugte sich als Vorsitzender des TVR persönlich vom richtigen Maß des neuen Prachtstücks. Denn eines ist wichtig: der Baum muss die Alte Schule überragen, damit man ihn aus Richtung Heusenstamm wieder sehen kann.

Am 10. September soll der Baum von den Fußballern des TVR erstmals feierlich aufgestellt werden. Bis dahin muss die Rinde ab, der Stamm getrocknet und gestrichen werden. Arnold Subtil baut hier auch auf die Unterstützung seiner Enkel, die mit ihm über den Sommer hinweg Hand anlegen wollen.

(Text: TVR, Marcel Subtil)

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