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Online-Vortrag "Wenn das eigene Zuhause zur Hölle wird" am 24. November

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen findet der Online-Vortrag „Wenn das eigene Zuhause zur Hölle wird – Von emotionaler Gewalt zur häuslichen Gewalt“ am Mittwoch, 24. November in der Zeit von 16.30 bis 18.30 Uhr statt. Referentin ist Britta Ellger-Lehr, die unter anderem als Mentalberaterin und Psychotherapeutin tätig ist.

Emotionale Gewalt wird in unserer Gesellschaft nach wie vor oft bagatellisiert und auch unterschätzt. Häufig ist emotionale Gewalt perfide, geschieht beiläufig, und es gibt sie überall – ob in der Familie, in der Schule, im Job oder in der Partnerschaft. Häusliche Gewalt trifft zu zwei Dritteln Frauen und umfasst alle Formen von physischer, sexueller und psychischer Gewalt. Sie findet in allen Bildungs- und Einkommensschichten gleichermaßen statt und existiert in allen Altersgruppen, Nationalitäten und Kulturen. Häusliche Gewalt ist ein Ausdruck von andauernden Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen zwischen Täter*in und Opfer. In der Pandemiezeit ist die Zahl der Opfer von häuslicher Gewalt merklich angestiegen. Familie, Freundinnen und Freunde, aber auch Nachbar*innen sind jetzt besonders gefragt aufmerksam zu sein, auf Zeichen emotionaler und häuslicher Gewalt in ihrem Umfeld zu achten und aktiv zu werden. Die Referentin informiert im Online-Vortrag über die Unterschiede zwischen emotionaler und häuslicher Gewalt und gibt Hinweise, wo und wie sich betroffene Frauen Unterstützung holen können.

Veranstaltet wird der Online-Vortrag vom städtischen Frauenbüro in Kooperation mit der Fraueninitiative Heusenstamm und dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e. V.. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Interessierte können sich unter unten stehendem Link bis zum 23. November anmelden. Fragen zur Veranstaltung beantworten Johanna Fritz und Katrin Roth vom Frauenbüro telefonisch unter 06104 607-1717 oder 06104 607-1718.

Anmeldung Online-Vortrag am 24. November

Dieses Projekt wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie in Heusenstamm im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport.

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