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Aktueller Erlass: Testpflicht für zehn Tage in den Kindereinrichtungen/-tagespflege

Aufgrund des Erlasses des Sozialministeriums zu Absonderungsentscheidungen für Kinder in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege ist der Magistrat der Stadt als Träger der Kindertageseinrichtungen verpflichtet, sobald Kenntnis von einem positiven Testergebnis eines Kindes oder des pädagogischen oder nichtpädgogischen Personals erlangt wurde, die Kinder, die in den vorausgegangenen zwei Tagen in der Einrichtung engen Kontakt (vor allem in der Gruppe) zu der infizierten Person hatten, unverzüglich durch die Erziehungsberechtigten abholen zu lassen. Das Gesundheitsamt ordnet sodann für den Zeitraum von zehn Tagen nach dem letzten Kontakt allgemein ein Betretungsverbot für die betroffenen Kinder für die Einrichtung an.

Das Betretungsverbot wird mit der Auflage versehen, dass es vorzeitig mittels Vorlage des negativen Ergebnisses eines bei einem Leistungserbringer nach § 2 Nr. 7 Buchst. c COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vorgenommenen PoC-Antigentests beendet werden kann. Die Einrichtungen können jedoch, soweit dies organisatorisch notwendig ist, das Wiederbetreten der Kindertagesstätte oder der Einrichtung der Kindertagespflege auf den ersten Tag nach der Durchführung des Testes festsetzen. Dies soll den Trägern ermöglichen, gegebenenfalls organisatorisch herausfordernde untertägige - von den üblichen Bringzeiten abweichende - Betreuungsbeginne zu verhindern. Liegt das negative Testergebnis zum Betreuungsbeginn (das heißt zur vereinbarten Bringzeit) vor, kann die Einrichtung besucht werden. Eine wiederholte Testung der Kinder, die die Einrichtung in den folgenden zehn Tagen weiter besuchen, und eine besondere Beobachtung der Kinder auf Anzeichen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus durch die Erziehungsberechtigten wird dringend empfohlen.

Dieser Empfehlung kommt der Magistrat nun nach, da sich die Personalsituation in den Kindereinrichtungen täglich drastisch verschlechtert. Um zu verhindern, dass unsere Kindereinrichtungen für längere Zeiträume schließen müssen und die Betreuungszeiten für Kinder somit immer kürzer werden, wird aufgrund des Hausrechts hiermit die weiterführende tägliche Testung für die betroffenen Kinder verbindlich festgelegt. Das heißt, dass die betroffenen Kinder nur mit einem täglichen negativen Schnelltest aus einem Testzentrum die Einrichtung besuchen dürfen. Leider wissen wir alle, wie ansteckend das Virus ist, und dass es häufig erst nach ca. fünf Tagen ausbricht. Durch eine tägliche verpflichtende Testung können wir die Kinder in der Einrichtung und das Betreuungspersonal besser schützen.

 

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