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Weltfrauentag: Kino-Nachmittag „Ein Tag ohne Frauen“ am 8. März

Was, wenn sich jede Frau einfach einen Tag freinehmen würde?

Anlässlich des Weltfrauentags lädt das Team des städtischen Frauenbüros am Sonntag, 8. März 2026, zu einem ganz besonderen Kino-Nachmittag in den Sitzungssaal des Rathauses, Im Herrngarten 1, ein. Einlass ist ab 14:00 Uhr, der Film beginnt um 15:00 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro und ist direkt vor Ort entrichten; Getränke und Snacks sind im Preis inbegriffen.

Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Ein Tag ohne Frauen“. Er erzählt die Geschichte eines historischen Tages im Jahr 1975, an dem 90 Prozent der isländischen Frauen ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen. Sie weigerten sich zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern – und brachten damit ihr Land zum Stillstand.

Der Protest gilt als Meilenstein der Gleichberechtigung und trug maßgeblich dazu bei, Island zum „besten Land der Welt für Frauen“ zu machen. Bis heute belegt das Land regelmäßig Spitzenplätze im internationalen Gleichstellungsindex. Der Film, der 2025 anlässlich des 50. Jahrestags dieses Streiks erschienen ist, zeigt eindrucksvoll die kollektive Kraft von Frauen, gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen und bestehende Strukturen neu zu denken. Er lädt dazu ein, Gleichstellung nicht nur als feministisches Anliegen, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen und Diskriminierungen aktiv entgegenzutreten.

Zur besseren Planung wird um formlose Anmeldung bis Donnerstag, 5. März, per Mail an frauen@heusenstamm.de gebeten. Fragen zur Veranstaltung beantworten Katrin Roth und Johanna Fritz vom Frauenbüro unter den Telefonnummern 06104 607-1717 oder 06104 607-1718.

Infobox

Der Weltfrauentag ist ein internationaler Aktionstag, der dazu aufruft, sich für Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter einzusetzen. Weltweit sind Frauen und Mädchen nach wie vor – teils massiv – benachteiligt. Sie sind häufiger von Armut, Hunger, Gewalt und unzureichender Gesundheitsversorgung betroffen als Männer und Jungen. Auch in westlichen Ländern mit gesetzlich verankerter Gleichstellung erfahren Frauen im Berufsleben und im Alltag weiterhin Benachteiligung und Diskriminierung. Seit mehr als 100 Jahren wird daher am 8. März weltweit auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam gemacht und für echte Chancengleichheit geworben.

 

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