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Dauerthema: Hundekot im Stadtgebiet

Wirklich kein schöner Anblick: Hundekot im Wohngebiet
Wirklich kein schöner Anblick: Hundekot im Wohngebiet

Eine Heusenstammer Familie schüttelt es immer noch, und sie kann es auch nicht mehr sehen: „Fast jeden Tag säumen mal kleinere und mal größere Kothaufen den Weg zu den Wohnhäusern und dem Kinderspielplatz in der Schillerstraße. Wir sind inzwischen ratlos, und haben uns mit dem ‚Beweisfoto‘ im Gepäck bei der Stadt erkundigt, wie die Situation im wahrsten Sinne des Wortes bereinigt werden kann“.

Kothaufen im Straßenbild sind leider überhaupt keine Ausnahmefälle, bestätigt der stellvertretende Fachdienstleiter Karl-Heinz Kühnle. Auch wenn die „Beweishaufen“ einen Tag nach dem Gespräch mit den Bürgern durch Zauberhand verschwunden waren, ändert das nichts an der Tatsache, dass die Verschmutzungen im öffentlichen Raum kaum zu stoppen beziehungsweise zu beheben sind. „In der Regel gibt es ja für die Verursacher, also die Hunde, keine Zeugen, und Hundehalter werden in den seltensten Fällen direkt von Passanten angesprochen“. Und so landet der Hundekot eben auf öffentlichen Gehwegen, der Straße oder in Grünanlagen. In diesen Fällen greift dann die städtische Straßenreinigungs- und Abfallsatzung, und die Anwohnerinnen und Anwohner müssen vor ihrer Tür kehren – egal, ob sie für die Verschmutzung verantwortlich sind oder nicht. Ausnahmen sind die so genannten Hauptverkehrsstraßen; hier erfolgt die Straßenreinigung durch die Stadt oder beauftragte Dienstleister.

Generell sind Hundehalter verpflichtet, den Kothaufen ihres Lieblings im öffentlichen Raum umgehend in den von der Stadt aufgestellten Hundetoiletten und Abfallbehältern zu entsorgen. Hierbei handelt es sich also keineswegs um eine freiwillige Aufgabe, und entgegen anderslautender Gerüchte entbindet hiervon auch nicht die bereits gezahlte Hundesteuer. In diesem Zusammenhang sind die Hundehalter und Führer der Tiere auch zum Mitführen geeigneter Hilfsmittel (Papier- oder Plastiktüten, etc.) für die Aufnahme und den Transport der Hinterlassenschaften verpflichtet. Sollte einmal eine Hundetoilette mit Kotbeuteln randvoll gefüllt sein, dann sollen die Beutel selbstverständlich nicht auf dem Boden vor der Hundestation oder in einiger Entfernung in der Landschaft landen, sondern es können generell jeder öffentliche Abfalleimer oder auch die heimische Restmülltonne benutzt werden. Eine Ordnungswidrigkeit liegt bereits dann vor, wenn den befugten Kontrollkräften der Ordnungsbehörden keine geeigneten Papier- oder Plastiktüten vorgezeigt werden können, und der Hundekot nicht in der genannten Weise in den städtischen Abfallbehältnissen entsorgt wird. Hundehalter/-führer sollten also immer genügend Behältnisse beim Gassi gehen dabei haben, damit der Nachweis geführt werden kann. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden. Flächendeckend stehen im Stadtgebiet 37 Hundestationen (Hundetoiletten) zur kostenfreien Benutzung zur Verfügung. Das Erfordernis zusätzlicher Standorte wird fortlaufend geprüft.

Zudem besagt die Gefahrenabwehrverordnung, dass Hunde grundsätzlich von öffentlichen Rasenflächen, gärtnerisch gestalteten Anlagen und sonstigen Grün- und Verkehrsanlagen fernzuhalten sind. Insbesondere auf Kinderspielplätzen und Bolzplätzen sowie auf landwirtschaftlich genutzten und geschützten Flächen sind Hunde tabu.

Bürgerinnen und Bürger, die entsprechende Beobachtungen machen, können sich gerne direkt an das städtische Ordnungsamt unter der Telefonnummer 06104 607-1135 oder per Mail an ordnungsamt(at)heusenstamm.de wenden.

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