zurück

Hundekot im Stadtgebiet: Tüten nicht vergessen

Die Hinterlassenschaften von Hunden an vielen öffentlichen Stellen und Plätzen im Stadtgebiet sind derzeit wieder ein großes Ärgernis. Besonders aus dem Taunusring, der Sudetenstraße sowie aus dem Bereich der Bahnunterführung Eisenbahnstraße/Schillerstraße gehen aktuell vermehrt Beschwerden im Fachdienst Sicherheit und Ordnung im Rathaus ein. In dieser dunklen Jahreszeit fühlen sich einige Hundebesitzer*innen offensichtlich nicht verpflichtet, den Hundekot ordnungsgemäß zu entsorgen. Insofern erinnert die Stadtverwaltung erneut an die Verantwortung, die nun einmal mit der Haltung eines Hundes einhergeht.

Generell sind Hundehalter*innen verpflichtet, den Kothaufen ihres Lieblings im öffentlichen Raum aufzunehmen und umgehend in den von der Stadt aufgestellten Hundestationen (Dog Stations) und Abfalleimern zu entsorgen. Hierbei handelt es sich also keineswegs um eine freiwillige Aufgabe, und entgegen anderslautender Gerüchte entbindet hiervon auch nicht die bereits gezahlte Hundesteuer. In diesem Zusammenhang sind die Hundehalter*innen und Führer*innen der Tiere auch zum Mitführen geeigneter Hilfsmittel (Papier- oder Plastiktüten) für die Aufnahme und den Transport der Hinterlassenschaften verpflichtet. Sollte einmal eine Hundestation mit Kotbeuteln randvoll gefüllt sein, dann sollen die Beutel selbstverständlich nicht auf dem Boden vor der Hundestation oder in einiger Entfernung in der Landschaft landen, sondern es können überall die öffentlichen Abfalleimer oder auch die heimische Restmülltonne genutzt werden. Eine Ordnungswidrigkeit liegt dann vor, wenn den befugten Kontrollkräften der Ordnungsbehörden keine geeigneten Papier- oder Plastiktüten vorzeigt werden können, und der Hundekot nicht in der genannten Weise in den städtischen Abfallbehältnissen entsorgt wird. Hundehaltende und -führende sollten also immer genügend Behältnisse beim Gassi gehen dabeihaben, damit der Nachweis geführt werden kann. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden. Flächendeckend stehen in Heusenstamm und Rembrücken insgesamt 43 Hundestationen zur kostenfreien Benutzung zur Verfügung. Das Erfordernis zusätzlicher Standorte wird fortlaufend geprüft.

Zudem besagt die Gefahrenabwehrverordnung, dass Hunde grundsätzlich von öffentlichen Rasenflächen, gärtnerisch gestalteten Anlagen und sonstigen Grün- und Verkehrsanlagen fernzuhalten sind. Insbesondere auf Kinderspiel- und Bolzplätzen sowie auf landwirtschaftlich genutzten und geschützten Flächen sind Hunde tabu.

Bürgerinnen und Bürger, die entsprechende Beobachtungen machen, können sich gerne direkt an den Fachdienst Sicherheit und Ordnung unter der Telefonnummer 06104 607-1135 oder per Mail an ordnung@heusenstamm.de wenden.

 

zurück

Magistrat der Stadt Heusenstamm

Im Herrngarten 1
63150 Heusenstamm
Telefon (Zentrale): (06104) 607-0
Zum Kontaktformular

Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit

Im Herrngarten 1
63150 Heusenstamm
presse@heusenstamm.de