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Förderzusage zum Bau einer Photovoltaikanlage und weiteren Maßnahmen auf der Kläranlage

Belebungsbecken in der Kläranlage (Foto: Tobias Mathieu/Magistrat)
Belebungsbecken in der Kläranlage (Foto: Tobias Mathieu/Magistrat)

Nun ist es amtlich: Mitte Oktober erreichte die Förderzusage der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WiBank) zum Bau einer Photovoltaikanlage (PV) und Energieoptimierungsmaßnahmen auf der städtischen Kläranlage das Rathaus. Im Rahmen der Projektförderung werden Fördermittel in Höhe von höchstens gerundet 300.000 Euro bewilligt (ermittelte zuwendungsfähige Ausgaben).

Konkret dienen die Fördermittel der Errichtung einer PV-Anlage auf insgesamt sechs Dächern der Betriebsgebäude auf dem Klärwerkgelände. Die Anlagen haben eine geplante Gesamtleistung von rund 135 kWp (Kilowatt-Peak). Pro Jahr können damit ca. 120.000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden, der direkt wieder von der Kläranlage verbraucht wird. Durch die Errichtung der PV-Anlage kann der Gesamtverbrauch von jährlich 1,2 Millionen Kilowattstunden um zehn Prozent reduziert werden.

Außerdem wird der Austausch von veralteten Rührwerken in den Belebungsbecken gefördert. Fünf alte Rührwerke, die bis zu 25 Jahre und älter sind, sollen durch moderne und energetische Aggregate ersetzt werden. Pro Jahr können mit dieser Maßnahme ca. 100.000 Kilowattstunden an Strombezug eingespart werden.

Beide Maßnahmen müssen bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Mit der Umsetzung beziehungsweise den Planungen wird ab sofort begonnen.

 

Gefördert mit Mitteln des Landes Hessen.

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