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Erstes Heusenstammer Sportgespräch mit Hartmut Scherzer und Jan Christian Müller

Erstes Sportgespräch mit Hartmut Scherzer (Mitte) und Jan Christian Müller (rechts) und fachkundigem Publikum (Foto: RDinkelborg/Magistrat).
Erstes Sportgespräch mit Hartmut Scherzer (Mitte) und Jan Christian Müller (rechts) und fachkundigem Publikum (Foto: RDinkelborg/Magistrat).

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar hat begonnen. Zwei Heusenstammer sind vor Ort mit dabei und werden kritisch über das weltumspannende Sportereignis berichten: Jan Christian Müller von der Frankfurter Rundschau und der Journalist, Autor und Welterklärer Hartmut Scherzer aus Rembrücken.

Kürzlich hatte Bürgermeister Steffen Ball Hartmut Scherzer in das Haus der Stadtgeschichte eingeladen, um vor Vertreterinnen und Vertretern des Sports in Heusenstamm aus seinem Buch „WeltSport“ zu lesen. Eintracht-Vorstand Axel Hellmann hat über dieses Buch gesagt: „Es ist das Beste, was ich als Potpurri der vergangenen 60 Sportjahre kenne. Es zeigt gekonnt die Macht und Ohnmacht des Sports anhand lebendiger Erzählungen.“

Im Gespräch mit Hartmut Scherzer und Jan Christian Müller und dem Publikum, in dem sich unter anderem auch Olympiaturner Willi Jaschek und der mehrfache Bob-Weltmeister und Olympiasieger Carsten Embach befanden, ging es um den großen Sport und die große Politik – aber natürlich auch um Heusenstamm. Denn: Heusenstamm ist Sportstadt. Hier ist mit dem Rugby Klub Heusenstamm ein Bundesligist zuhause, und die Stadt ist beim Turnen, im Tischtennis und im Schach ganz weit oben in der Republik. Auch im Breitensport sind Heusenstammer*innen von Fußball über Tennis bis zum Rehasport in beiden Stadtteilen sehr gut aufgestellt.

„Doch auch der Sport in unserer Stadt ist angeschlagen. Corona hatte mit noch heute zu spürenden Folgen vielerorts die Trainings und den Spielbetrieb lahmgelegt. Auch der Schulsport war ausgefallen“, so Ball. „Und nun steht mit einem drohenden Energiemangel die nächste Krise für den Sport und die Vereinsarbeit vor der Tür, und die Sorgen, was ein möglicher Blackout für Fußballplätze, in den Sporthallen, den Schwimmbädern und den Stadien bedeuten könnte, sind greifbar und berechtigt.“ Dass der Sport nicht erneut leiden darf, ist auch dem Magistrat bewusst. Und so hat er gezielt weiter in die Infrastruktur investiert und beispielsweise die Flutlichter auf dem Gelände des Kultur- und Sportzentrums Martinsee repariert, damit Sport betrieben werden kann. Zur Ertüchtigung der Flutlichtanlagen mit LED sind für das Jahr 2023 über 200.000 Euro sowie die Sanierung der Umkleidekabinen in Martinsee entsprechende Mittel eingeplant.

Daneben hat die Stadtverordnetenversammlung die Erstellung eines Sportentwicklungsplans beschlossen, aus dem die wichtigen Ziele für die Sportstadt Heusenstamm abgeleitet werden sollen. „Wir müssen abschätzen und planen, wie wir den Vereinssport unterstützen und wie wir öffentliche Plätze für den Sport und vor allem auch den vereinsungebundenen Sport schaffen“, betonte Ball.

An diesem Abend wurde auch der ab 2026 geltende Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in den Grundschulen angesprochen. Mit dieser gesetzlichen Regelung sind wichtige Fragen verknüpft, wie zum Beispiel: Wie kriegen wir weiterhin unsere Kleinen zum Sport und in die Vereine? Welche völlig neue Rolle haben möglicherweise Sportvereine in der Zukunft (zum Beispiel in der Nachmittagsbetreuung für Schulkinder)?

„Die Zukunftsfähigkeit einer Stadt hat immer auch etwas damit zu tun, wie gesund sie ist. Hier kommt dem Sport eine maßgebliche Rolle zu, denn eine Auswirkung von sportlichen Aktivitäten ist die Stadtgesundheit. Daran möchte ich gerne gemeinsam mit Politik, Verwaltung, den Verantwortlichen in den Vereinen, Expert*innen in unserer Stadt und allen Bürgerinnen und Bürgern gemeinschaftlich arbeiten“, erläuterte Ball.

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