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Neuer Defibrillator im Herzen der Altstadt: Lebensrettende Hilfe jetzt in der Barockkirche St. Cäcilia verfügbar
Bei der Übergabe des neuen Defibrillators in St. Cäcilia. V.l. erste Reihe: Pfarrer Martin Weber, Bürgermeister Steffen Ball, Greta Mereu und Sebastian Bergold (Voraushelfer-System/Team ERD), v.l. hintere Reihe: Nikolas Lütz (Bauhof-Team), Ninja Weis (Ambulante Intensivschwester) und Beate Schütz (Projektmanagement) der Asklepios Klinik Langen.
Mitten im historischen Stadtkern steht den Bürgerinnen und Bürgern und Gästen ab sofort ein öffentlich zugänglicher Defibrillator (AED) zur Verfügung. Das lebensrettende Gerät wurde am vergangenen Freitag offiziell an die Stadt Heusenstamm übergeben und befindet sich nun im Vorraum der Barockkirche St. Cäcilia.
Der Defibrillator stammt aus einer Spende der Asklepios Klinik Langen. Anlass war die Auszeichnung des Voraus-Helfer-Systems des Eigenbetriebs Rettungsdienst Kreis Offenbach (Team ERD) als „Lebensretter des Jahres“. Vertreterinnen und Vertreter des Team ERD sowie der Asklepios Klinik übergaben das Gerät gemeinsam an Bürgermeister Steffen Ball und Pfarrer Martin Weber.
Der neue Standort verbindet Geschichte und moderne Notfallversorgung auf besondere Weise: Die barocke Kirche wurde zwischen 1739 und 1741 nach Plänen des Baumeisters Balthasar Neumann errichtet. Nun ergänzt dort moderne Medizintechnik das Angebot für die Öffentlichkeit.
„Ich freue mich sehr, dass wir in St. Cäcilia einen öffentlich zugänglichen Defibrillator bereitstellen können. Wir hoffen natürlich, dass er möglichst selten gebraucht wird. Aber wenn es darauf ankommt, ist das Gerät nun schnell erreichbar und kann wertvolle Minuten überbrücken, bis professionelle Hilfe eintrifft. Mein herzlicher Dank gilt der Asklepios Klinik für die Spende sowie Pfarrer Martin Weber und der Pfarrei Heilige Katherina von Siena, Heusenstamm-Dietzenbach, die diesen Standort ermöglicht haben“, sagt Bürgermeister Steffen Ball.
Der Defibrillator ist täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr frei zugänglich. Moderne AED-Geräte führen Anwenderinnen und Anwender per Sprachansage Schritt für Schritt durch die Anwendung und geben einen Stromimpuls nur dann ab, wenn dies medizinisch erforderlich ist.
Darüber hinaus unterstützt das Gerät auch die ehrenamtlichen Voraus-Helferinnen und -Helfer in Heusenstamm und im Kreis Offenbach. Über die KAT-RETTER-App kann der Standort des Defibrillators im Einsatzfall gezielt eingebunden werden, um lebensrettende Hilfe noch schneller zu den Patientinnen und Patienten zu bringen.
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