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Kinderlachen statt Baustellenlärm: Kita Jona hat ihr neues Außengelände zurück

Die neue Außenanlage der Kita Jona wurde umgehend ausgiebig getestet und bespielt.
Die neue Außenanlage der Kita Jona wurde umgehend ausgiebig getestet und bespielt.

Bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen Sommertemperaturen und vor allem ganz viel Kinderlachen ist heute das neu gestaltete Außengelände der evangelischen Kita Jona wiedereröffnet worden. Nach rund zweieinhalb Monaten Bauzeit können die Kinder ihren neuen „Forschergarten“ nun endlich selbst erkunden, ausprobieren und natürlich ausgiebig bespielen.

Bei der Wiedereröffnung dabei waren Bürgermeister Steffen Ball, Fachbereichsleiterin Bildung & Soziales Kerstin Stanek, Pfarrerin Susanne Winkler und der Dekan des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau Steffen Held. Gemeinsam sprachen sie den Segen für den neu gestalteten Spielplatz und wünschten den Kindern viele schöne, spannende und unbeschwerte Stunden in ihrem neuen Außengelände.

Erst Ende Mai war mit dem Spatenstich der Startschuss für die umfassende Neugestaltung gefallen. Umso schöner: Die Arbeiten konnten sogar etwas früher als ursprünglich geplant abgeschlossen werden – passend zum Ende der Sommerferien und damit zum Start des neuen Kindergartenjahres. Die Zeit der Ausweichspielplätze ist damit vorbei.

Während der Bauphase hatten sich die Kinder und das Kita-Team einiges einfallen lassen, um die Vorfreude auf das neue Außengelände zu steigern. So entstand beispielsweise ein Wunschbusch, an dem die Kinder ihre Wünsche für den neuen Spielplatz auf selbst gebastelte Wale geschrieben hatten. Und auch ein übergroßer Schlüssel mit passendem Schloss durfte bei der Eröffnung natürlich nicht fehlen.

Bevor die Kinder das Gelände endgültig übernehmen durften, stand außerdem noch ein offizieller Testlauf auf dem Programm: Bürgermeister Ball durfte als erster den neuen Parcours ausprobieren. Für seinen Einsatz wurde er anschließend sogar zum „offiziellen Spielplatztester“ ernannt und erhielt dafür eine entsprechende Urkunde.

Auch der Wal lädt zum Spielen ein.
Auch der Wal lädt zum Spielen ein.

Dann war es endlich soweit: Kita-Leiterin Kerstin Wunderlich und Ball gaben das Außengelände offiziell für die Kinder frei. Und wie zu erwarten, dauerte es keine zwei Sekunden, bis der neue Spielplatz fest in Kinderhand war.

„Es ist schön zu sehen, wie sehr sich die Kinder auf ihr neues Außengelände gefreut haben. Und ich finde es besonders toll, dass sie ihre eigenen Ideen und Wünsche in den Entstehungsprozess eingebracht haben“, sagte Ball. „Der neue Forschergarten bietet ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Hier kann geklettert, getobt und gespielt, aber auch beobachtet, entdeckt und geforscht werden. Ich wünsche allen Kindern ganz viel Spaß beim Erkunden der neuen Anlage. Und ich danke allen Beteiligten von der Kita über die Planer bis hin zum Bautrupp für ihr Engagement und ihre hervorragende Arbeit.“

Das Konzept des „Forschergartens“ verbindet dabei Spiel, Bewegung und Naturerfahrung. Die einzelnen Bereiche sind über einen Rundweg mit verschiedenen Spiel- und Sinnesstationen miteinander verbunden. Großzügige Sand- und Kletterbereiche laden zum Ausprobieren und gemeinsamen Spielen ein. Und auch die Namensgebung der Kita findet sich im Außengelände wieder: Ein großes Spielelement in Form eines Wals erinnert an die biblische Geschichte von Jona.

Auch die Natur spielt eine wichtige Rolle. Alle vorhandenen Bäume sind erhalten geblieben und werden durch zusätzliche heimische und klimaresiliente Pflanzen ergänzt. Neue Schattenbereiche und unterschiedliche Aufenthaltsräume sorgen dafür, dass neben aktiven Spielbereichen auch geschützte Orte zum Ausruhen und Beobachten entstehen.

Die wichtigsten Fakten zur Neugestaltung:

  • Planung der Neugestaltung: Die Neugestaltung wurde bereits im Frühjahr 2022 gemeinsam vom städtischen Fachdienst Umwelt, Forst & Klimaanpassung, des Fachbereichs Bildung & Soziales, der Kita und der evangelischen Kirchengemeinde auf den Weg gebracht.
  • Baubeginn: Ende Mai 2026 mit dem symbolischen Spatenstich
  • Wiedereröffnung: 12. August 2026 – damit etwas früher als ursprünglich geplant
  • Konzept: Das Außengelände wurde als naturnaher „Forschergarten“ gestaltet. Im Mittelpunkt stehen Bewegung, Kreativität, Kommunikation, Naturerfahrungen sowie spielerisches Forschen und Lernen.
  • Neue Spiel- und Erlebnisbereiche:
    • Rundweg mit verschiedenen Spiel- und Sinnesstationen
    • großzügige Sand- und Kletterbereiche
    • neues großes Walelement als Bezug zur biblischen Geschichte von Jona
    • zusätzliche Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken, Forschen und Lernen
  • Weitere Maßnahmen: Erneuerung der Terrassen, zusätzliche Schattenbereiche und verschiedene Aufenthaltsräume
  • Natur und Klima: Alle vorhandenen Bäume bleiben erhalten. Ergänzend werden heimische und klimaresiliente Pflanzen gesetzt. So entstehen sowohl offene als auch geschützte Bereiche mit angenehmem Kleinklima.
  • Planung: Forschungsstelle für Frei- und Spielraumplanung (FFS)
  • Gesamtkosten: mehr als 300.000 Euro
  • Förderung: bis zu rund 143.600 Euro aus dem Programm „Entwicklung klimaresilienter Außenräume“ des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Während der Bauzeit: Die Kita nutzte Flächen der evangelischen Kirchengemeinde sowie umliegende Spielplätze.
  • Noch ausstehend: Ergänzende Pflanzarbeiten sind für Oktober und November 2026 vorgesehen.

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