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Funkwasserzähler aus dem Jahr 2025 werden erneut ausgetauscht: Hersteller startet Rückrufaktion
Das Wasserzählermodell aus dem Jahr 2025 wird gegen das hier gezeigte Wasserzählermodell „Axioma W1“ ausgetauscht.
Die Stadt Heusenstamm stellt ihre Trinkwasserzähler Schritt für Schritt auf moderne, fernauslesebare Funkwasserzähler um. Nachdem im vergangenen Jahr bereits mehr als 2.000 Zähler ausgetauscht wurden, läuft seit Anfang Juli die zweite Austauschrunde. Im Laufe dieses Jahres werden rund 2.250 weitere Wasserzähler erneuert.
Nun steht für alle im Jahr 2025 eingebauten Funkwasserzähler ein erneuter Austausch an: Der Hersteller des damals verwendeten Modells „Fiorentini“ hat eine Rückrufaktion gestartet. Grund dafür ist der häufige Ausfall eines Sendemoduls.
Für die betroffenen Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer besteht jedoch kein Grund zur Sorge: Der Wasserverbrauch wird von den Zählern weiterhin einwandfrei gemessen und kann ganz normal abgerechnet werden. Betroffen ist ausschließlich die Funkübertragung, die für die fernauslesbare Ablesung der Zähler benötigt wird.
Austausch aller 2025 eingebauten Zähler im Jahr 2027
Die mehr als 2.000 im Jahr 2025 eingebauten Funkwasserzähler werden daher im ersten Halbjahr 2027 gegen das Modell „Axioma W1“ ausgetauscht. Die in diesem Jahr bereits erneuerten Wasserzähler sind von der Rückrufaktion nicht betroffen; hier wird das Modell „Axioma W1“schon eingebaut.
Der erneute Austausch 2027 wird durch einen von der Stadt beauftragten Fachbetrieb durchgeführt und etwa zwei Wochen vor dem jeweiligen Termin schriftlich angekündigt. Sollte der vorgeschlagene Termin nicht passen, können sich die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer direkt an den Absender des Schreibens wenden.
Für den Austausch selbst muss die Fachfirma Zugang zum Gebäude erhalten. Kosten entstehen den Eigentümerinnen und Eigentümern durch den erneuten Modellwechsel selbstverständlich nicht.
Ablesen Ende 2026 funktioniert wie geplant
Für die Ende des Jahres anstehende Ablesung müssen Eigentümerinnen und Eigentümer, bei denen ein Funkwasserzähler eingebaut wurde – unabhängig davon, ob es sich um das Modell aus dem Jahr 2025 oder um das Modell aus dem Jahr 2026 handelt -, zunächst nichts weiter tun.
Wie geplant werden die neuen Funkwasserzähler bei einer Rundtour durch das Stadtgebiet automatisch und außerhalb der Grundstücke ausgelesen – quasi im Vorbeigehen. Über die Funkverbindung werden dabei ausschließlich abrechnungsrelevante Daten übermittelt, beispielsweise Zählerstand und Zählernummer, der Stichtag für die Abrechnung sowie mögliche Alarm- und Fehlermeldungen.
In Einzelfällen kann es dennoch vorkommen, dass ein Zähler bei der Auslesung eine Fehlermeldung liefert. Ursache kann beispielsweise auch die Einbausituation oder die Position des Zählers innerhalb eines Gebäudes sein. Ist eine automatisch Auslesung nicht möglich, wird der betreffende Zähler anschließend manuell abgelesen. Die Eigentümerinnen und Eigentümer werden in diesem Fall direkt von der Stadtverwaltung kontaktiert.
Bei Fragen steht Thomas Feliks von der städtischen Wasserversorgung unter der Telefonnummer 06104 607-2617 oder per E-Mail an wasser@heusenstamm.de zur Verfügung.
Weitere Informationen, technische Details und die Datenschutzerklärung zur Funkübertragung sind auf der städtischen Internetseite zu finden.
Infobox: Warum stellt die Stadt auf Funkwasserzähler um?
Die Stadtverordnetenversammlung hatte im Oktober 2024 beschlossen, die bislang mechanisch betriebenen Trinkwasserzähler in Wohn- und Gewerbegebäuden in Heusenstamm und Rembrücken schrittweise durch fernauslesbare Funkwasserzähler zu ersetzen.
Die neue Technik vereinfacht die Arbeitsschritte der städtischen Wasserversorgung und kann langfristig Kosten einsparen. Gleichzeitig bietet sie auch Vorteile für die Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer: Zählerstände können einfacher und genauer – bei Bedarf auch tagesgenau – erfasst werden. Darüber hinaus lassen sich beispielsweise mögliche Leckagen oder Manipulationen schneller erkennen. Die moderne Technik ist zudem weniger verschleißanfällig und ermöglicht einen besseren Überblick über den eigenen Wasserverbrauch.
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