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48 Bewerbungen für das zweite Kinder- und Jugendparlament – jetzt steht die Wahl an

Erstmals können alle 24 Sitze des Heusenstammer Kinder- und Jugendparlaments besetzt werden | Wahlen finden vom 7. bis 9. September statt

Die Bewerbungsphase für das zweite Heusenstammer Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) ist beendet – und die Zahlen machen Mut: 48 Kinder und Jugendliche haben sich zwischen dem 10. und 21. August 2026 als Kandidatin oder Kandidat beworben. Damit gibt es deutlich mehr Bewerbungen als bei der ersten Wahl 2024. Damals hatten sich 33 Kinder und Jugendliche zur Wahl gestellt – ein Plus von rund 45 Prozent.

Besonders erfreulich: In diesem Jahr können erstmals alle 24 Sitze des Kinder- und Jugendparlaments besetzt werden. In allen Wahlbezirken gibt es mindestens so viele Kandidatinnen und Kandidaten wie verfügbare Sitze. Jetzt entscheiden die jungen Wählerinnen und Wähler, wer künftig im KiJuPa mitmischt und die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Heusenstamm vertritt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten sind dabei ganz unterschiedlich alt. Der Altersdurchschnitt liegt bei elf Jahren. 37 Prozent sind zwischen zehn und zwölf Jahre alt, 34,8 Prozent zwischen acht und neun Jahren. 21,7 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber sind 13 bis 15 Jahre alt und 6,5 Prozent 16 bis 18 Jahre. Auch bei den Themen zeigt sich, wie vielfältig die Interessen sind: Besonders häufig wurden Freizeit und Sport, Veranstaltungen und Spenden sowie Medienarbeit genannt. Weitere Anliegen sind Umwelt, Verkehr und Sicherheit, Stadtgestaltung sowie Schule und Bildung.

„Die zahlreichen Bewerbungen zeigen eine erfreuliche Entwicklung mit steigender Beteiligung und vielfältigen Interessen der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt“, sagt Bürgermeister Steffen Ball. „Dass wir in diesem Jahr alle 24 Sitze besetzen können, freut mich besonders. Das zeigt, dass das KiJuPa als Möglichkeit, sich einzubringen und die eigene Stadt mitzugestalten, bei den jungen Menschen ankommt.“

Jetzt wird gewählt

Die Wahlen an den Heusenstammer Schulen finden vom 7. bis 9. September 2026 statt. Den Anfang macht am Montag, 7. September, die Matthias-Claudius-Schule in Rembrücken. Am Dienstag, 8. September, folgen die Adolf-Reichwein-Schule, das Erasmus-Gymnasium, die Lindenschule und die Otto-Hahn-Schule. Am Mittwoch, 9. September, wird an der Adalbert-Stifter-Schule und am Adolf-Reichwein-Gymnasium gewählt. Die Schule am Goldberg hat bereits intern gewählt.

Wie die Wahl an den einzelnen Schulen gestaltet wird, entscheiden die Schulen selbst. So sind beispielsweise Podiumsdiskussionen, Plakate oder Vorstellungsrunden in den Klassen geplant. Damit bekommen die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, die Kandidatinnen und Kandidaten und ihre Ideen kennenzulernen.

Wahlberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler der Heusenstammer Schulen – unabhängig davon, ob sie in Heusenstamm wohnen – sowie Heusenstammer Kinder und Jugendliche, die eine Schule oder andere Bildungseinrichtung außerhalb der Stadt besuchen. Voraussetzung ist, dass sie mindestens die 3. Klasse besuchen und noch nicht älter als 21 Jahre sind.

Für Heusenstammer Kinder und Jugendliche, die außerhalb der Stadt eine Schule oder andere Bildungseinrichtung besuchen, findet die Wahl am Dienstag, 8. September, von 14:00 bis 17:00 Uhr im Jugendzentrum (Rembrücker Straße 3) statt.

Die Wahlphase beginnt bereits jetzt: Bis zum jeweiligen Wahltag können sich die jungen Wählerinnen und Wähler über die Kandidatinnen und Kandidaten und ihre Themen informieren.

Bei Fragen steht das KiJuPa-Team gerne per E-Mail an kijupa@heusenstamm.de oder telefonisch über die städtische Begleitung Kevin Schmidt unter 06104 607-1634 zur Verfügung.

Infobox: Das Heusenstammer KiJuPa

Das Kinder- und Jugendparlament ist die gewählte Interessenvertretung der jungen Menschen in Heusenstamm. Es bringt die Ideen und Anliegen von Kindern und Jugendlichen direkt in die Stadtpolitik ein und verfügt über Antrags-, Anhörungs-, Vorschlags- und Rederecht in den städtischen Gremien. Das KiJuPa arbeitet unabhängig und überparteilich und kann seine Themen selbst bestimmen.

Anfang Februar 2024 hatte die Stadtverordnetenversammlung die Gründung des KiJuPa beschlossen. Die erste Amtszeit begann im Oktober 2024 und endet mit der diesjährigen Wahl. Mit der zweiten Amtszeit wird die Arbeit des Kinder- und Jugendparlaments fortgesetzt und jungen Menschen weiterhin die Möglichkeit gegeben, Verantwortung zu übernehmen, eigene Projekte anzustoßen und ihre Stadt aktiv mitzugestalten.

Link:

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