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Wohnen mit Blick auf die Zukunft: 25 neue Mietwohnungen in der Hohebergstraße
V.l.: Mile Dedic (Bauleiter), Harald Wientgens (Bauleiter, WHF), Bürgermeister Steffen Ball, Ivan Mioč (Projektsteuerung K&M Immobiliengruppe), Florian Frühwacht (Architekt, WHF)
ROBINIA QUARTIER entsteht auf bereits bebauter Fläche – modernes, generationengerechtes und nachhaltiges Wohnen geplant
Wohnraum ist im Rhein-Main-Gebiet knapp, verfügbare Flächen sind es ebenso. An der Hohebergstraße 118 entstehen deshalb auf einem bereits bebauten Grundstück fünf Mehrfamilienhäuser mit 25 Mietwohnungen. Bürgermeister Steffen Ball hat sich vor Ort über den Stand der Bauarbeiten für das Robinia Quartier informiert.
„Stadtentwicklung bedeutet, heute Entscheidungen zu treffen, die auch morgen tragen. Wir brauchen zusätzlichen Wohnraum, wollen aber nicht einfach Fläche verbrauchen, sondern genau hinschauen: Wo können neue Wohnungen entstehen, wie fügen sie sich in die bestehende Stadt ein, was bedeutet das für unsere Infrastruktur – und wie schaffen wir Angebote, die zu unterschiedlichen Lebenssituationen passen?“, sagt Ball. „Heusenstamm soll sich weiterentwickeln, ohne seinen Charakter zu verlieren.“
Die Wohnungen reichen von rund 48 bis 170 Quadratmetern und bieten Platz für Singles und Paare ebenso wie für Familien; auch Penthouse-Wohnungen sind vorgesehen. Alle fünf Gebäude erhalten Aufzüge und werden barrierefrei beziehungsweise seniorengerecht geplant, um möglichst lange selbstständiges Wohnen zu ermöglichen.
Die Baustelle in der Hohebergstraße 118.
Weil eine bereits bebaute Fläche weiterentwickelt wird, entsteht der Wohnraum ohne Ausweisung neuer Wohnbauflächen. Die Stellplätze liegen überwiegend in einer Tiefgarage, die Außenanlagen bleiben dadurch weitgehend frei von parkenden Autos und werden begrünt. Namensgeberin ist die markante Robinie im vorderen Grundstücksbereich. Gebaut wird nach dem Standard KfW 40 NH QNG, der neben der Energieeffizienz auch Ressourcenschonung, Materialien und die langfristige Nutzbarkeit berücksichtigt.
Neuer Wohnraum ist auch an anderer Stelle Thema: Auf dem Areal des ehemaligen Fernmeldezeugamts soll ein gemischtes Quartier mit Freiräumen und zeitgemäßer Mobilität entstehen, an der Berliner Straße ein barrierefreies, sozial durchmischtes Mehrgenerationenquartier. Rund um St. Cäcilia plant die Kirche im Bereich des heutigen Pfarrheims zusätzliche Wohnungen und die Weiterentwicklung des historischen Umfelds als Ort der Gemeinschaft.
„Stadtentwicklung ist kein Selbstläufer. Sie braucht klare Ziele, vorausschauendes Handeln und manchmal den Mut zu entscheiden“, betont Ball. „Das Robinia Quartier zeigt, wie zusätzlicher Wohnraum auf bestehender Fläche geschaffen und dabei auf unterschiedliche Generationen und künftige Anforderungen Rücksicht genommen werden kann.“
Die K&M Immobiliengruppe entwickelt das Quartier gemeinsam mit der WHF Planungsgesellschaft mbH aus Obertshausen. Bezugsfertig sollen die 25 Mietwohnungen nach aktuellem Projektstand im Winter 2027 sein. Informationen und unverbindliche Vormerkung für Mietinteressierte: info@km-capital.de sowie km-capital.de.
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