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Städtische Spielplätze: Reparieren statt neu anschaffen
Spielplatz Königsberger Straße: Die neue und selbstgebaute Tischplatte ist montiert.
Stadt Heusenstamm setzt notwendige Instandhaltungsarbeiten fort | Rücksichtnahme und ein verantwortungsvoller Umgang mit Spielgeräten sind wichtig
Ob eine neue Tischplatte oder ein beschädigter Seilbahnsitz: Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich darum, dass Heusenstamms Spielplätze sicher und nutzbar bleiben. Aufgrund der angespannten Haushaltslage sind derzeit allerdings nur notwendige Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten möglich. Neuanschaffungen müssen vorerst warten und Schäden können deshalb nicht immer kurzfristig behoben werden. Umso ärgerlicher ist es, wenn Spielgeräte beschädigt werden und zusätzliche Kosten entstehen.
Auf dem Spielplatz in der Königsberger Straße war Ende September eine morsche Tischplatte abgebaut worden. Die Schreiner und Spielplatzprüfer Jens Deckart und Nikolas Lütz haben daraufhin aus vorhandenem Material des städtischen Bauhofs eine neue Platte angefertigt und jetzt montiert. Eine praktische Lösung, die Ressourcen schont und den Kindern ihren Spielbereich zurückgibt.
Ganz anders sieht es auf dem Spielplatz „An der Düne“ aus: Dort wurde innerhalb der vergangenen Tage der Sitz der Seilbahn beschädigt. Vermutlich hat ein Hund ein ganzes Stück aus dem Sitz herausgebissen. Ein neuer Sitz muss bestellt werden. Bis dieser geliefert und montiert ist, steht die Seilbahn nicht wie gewohnt zur Verfügung.
Der beschädigte Seilbahnsitz.
Spielplätze sind für Kinder da – und brauchen Rücksicht
Die Stadt bittet deshalb alle Besucherinnen und Besucher, sorgsam mit den Spielgeräten und Anlagen umzugehen. Dazu gehört auch, die geltenden Regeln einzuhalten. So dürfen Hunde nicht auf die Spielplätze – auch dann nicht, wenn sie angeleint sind. Zudem werden auf öffentlichen Spielplätzen immer wieder Kothaufen gefunden, deren Herkunft nicht immer eindeutig ist. Ob von Hund, Katze oder Mensch – die Hinterlassenschaften sind nicht nur unappetitlich, sondern vor allem ein hygienisches Problem für Kinder, die dort spielen. Besonders betroffen ist derzeit der Spielplatz am Marienweg.
„Unsere Spielplätze sollen Orte sein, an denen Kinder unbeschwert spielen und toben können. Damit das so bleibt, brauchen wir die Rücksichtnahme aller“, sagt Bürgermeister Steffen Ball. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen alles daran, die Spielgeräte instand zu halten. Gerade angesichts der angespannten Haushaltslage ist es aber besonders ärgerlich, wenn vermeidbare Schäden entstehen. Ich bitte deshalb alle, sorgsam mit den Anlagen umzugehen und die Spielplatzregeln einzuhalten.“
Zur Erinnerung: Die städtischen Spielplätze sind in der Regel für Kinder bis 14 Jahre vorgesehen. Tiere, Fahrräder und Motorräder sowie Rauchen und der Verzehr von Alkohol sind dort nicht erlaubt. Die Spielzeit ist grundsätzlich auf 8.00 bis 20.00 Uhr begrenzt.
Damit die Spielplätze schöne Orte zum Spielen und Toben bleiben, braucht es alle: Wer die Regeln beachtet, Abfälle ordnungsgemäß entsorgt und mit den Spielgeräten sorgsam umgeht, trägt dazu bei, dass die Anlagen möglichst lange erhalten bleiben. Denn jeder vermeidbarer Schaden bindet Geld und Arbeitszeit, die an anderer Stelle fehlen.
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