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Stadt: Umbau & Neugestaltung der Ludwigstraße
Aktuelle Meldungen von der Baustelle:
Die Ludwigstraße während des Umbaus.
Fortschrittsticker:
26.03.2026: Kreuzungsbereich Patershäuser Straße/Ludwigstraße ab 7. April voll gesperrt
Die umfangreichen Umbau- und Umgestaltungsmaßnahmen in der Ludwigstraße schreiten planmäßig voran. Nachdem im Januar der erste Bauabschnitt zwischen Patershäuser Straße und Feldstraße gestartet ist, zeigen sich bereits deutliche Fortschritte.
Im nächsten Schritt steht nun der Anschluss der neu verlegten Gas- und Wasserleitungen an das bestehende Versorgungsnetz an. Für diese Arbeiten ist es notwendig, den Kreuzungsbereich Patershäuser Straße/Ludwigstraße erneut vollständig zu sperren. Die Vollsperrung tritt ab dem Dienstag, 7. April in Kraft und wird voraussichtlich bis zum 8. Mai andauern.
Im Zuge der Vollsperrung wird die Patershäuser Straße in Höhe der Einmündung zur Ludwigstraße zur Sackgasse ohne Wendemöglichkeit ausgewiesen. Das heißt: Von der Frankfurter Straße kommend kann nur links in die Pfortenstraße abgebogen werden. Von der Patershäuser Straße aus Richtung Ringstraße kommend ist an der Kreuzung Paulstraße Schluss. Von der Eisenbahnstraße kommend wird der Verkehr über die Feldstraße geleitet. Der Fachdienst Sicherheit & Ordnung empfiehlt den Bereich weiträumig zu umfahren.
Im Anschluss an die Leitungsarbeiten wird im genannten Kreuzungsbereich die finale Deckschicht mit rotem Betonpflaster hergestellt.
14.01.2026: Vollsperrung & Verkehrsführung
Mit einer Woche witterungsbedingter Verzögerung starten am Montag, 19. Januar, die umfassenden Tief- und Straßenbauarbeiten in der Ludwigstraße in drei Bauabschnitten.
Während des ersten Bauabschnitts ist die Patershäuser Straße von der Frankfurter Straße bis zur Paulstraße für die Dauer von etwa zwei Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Von der Eisenbahnstraße kommend wird der Verkehr über die Feldstraße geleitet.
Im genannten Zeitraum kann die Patershäuser Straße ausschließlich von Anliegerinnen und Anliegern bis zur Vollsperrung zwischen der Pfortenstraße und der Hausnummer 13 befahren werden; an dieser Stelle wird sie zur Sackgasse ohne Wendemöglichkeit. Das heißt: Anliegerinnen und Anlieger können von der Frankfurter Straße kommend nur links in die Pfortenstraße abbiegen. Von der Patershäuser Straße aus Richtung Ringstraße kommend ist spätestens in Höhe der Hausnummer 13 Schluss.
Der Fachdienst Sicherheit & Ordnung empfiehlt den Bereich weiträumig zu umfahren.
07.01.2026:
Wegen der anhaltenden frostigen Temperaturen muss der für 12. Januar angekündigte Baubeginn in der Ludwigstraße um eine Woche auf voraussichtlich Montag, 19. Januar 2026, verschoben werden. Trotz der Verschiebung der Bauarbeiten erfolgt die Baustelleneinrichtung der ausführenden Baufirma (Lagerung der Baumaterialien) bereits ab 12. Januar: Hierfür muss ein Teil der westlichen Parkfläche an der Jahnstraße entsprechend gesperrt werden.
18.12.2025:
Voraussichtlich ab Montag, 12. Januar 2026 (wetterabhängig), starten die umfassenden Tief- und Straßenbauarbeiten in drei Bauabschnitten. Den Auftakt bildet der Bereich zwischen der Patershäuser Straße und der Feldstraße; dieser Abschnitt soll bis Ostern fertiggestellt sein. Anschließend folgt der Abschnitt zwischen Feldstraße und Eisenbahnstraße, dessen Abschluss bis Ende Juni/Mitte Juli vorgesehen ist. Die dritte und letzte Phase – dann ausschließlich an der Oberfläche – schließt unmittelbar an und soll bis Ende Oktober/Anfang November 2026 abgeschlossen werden.
In den ersten beiden Bauphasen stehen die unterirdischen Erneuerungsarbeiten der Infrastruktur im Mittelpunkt. Dabei werden die Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie die Trinkwasserleitungen einschließlich der Hausanschlüsse komplett erneuert; zudem ersetzt die MAINGAU Energie ihre Gasleitungen.
Perspektive/Visualisierung Umbau 2026 (ibe GmbH)
In Phase drei werden die Straßenoberflächen wiederhergestellt und der öffentliche Raum barrierefrei umgestaltet, sodass die Bedarfe aller Verkehrsteilnehmenden bestmöglich berücksichtigt und Risiken reduziert werden. Vorgesehen ist ein niveaugleicher Ausbau der gemischten Verkehrsfläche – künftig ohne bauliche Trennung zwischen Gehweg und Fahrbahn - sowie eine quartiersbezogene, nachhaltige und klimaresiliente Verkehrsraumplanung im Einklang mit der bestehenden Bebauung.
Ein wichtiges Element ist die zukünftige Regenwasserbewirtschaftung nach dem Schwammstadtprinzip. Niederschlagswasser wird nicht einfach abgleitet, sondern in einem Retentionsraum unter der Fahrbahn gespeichert, versickert oder gedrosselt in die Kanalisation abgegeben. Zugleich dient es der Bewässerung von insgesamt 16 neuen Baumstandorten auf der Nordseite, die nach der Stockholmer Bauweise angelegt werden. Ein Gemisch aus Grobschotter, Pflanzsubstrat und Aktivkohle im Untergrund schafft optimale Wachstumsbedingungen für klimaresiliente Stadtbäume.
Zur Neuordnung des ruhenden Verkehrs werden auf der Südseite künftig 14 Stellplätze ausgewiesen. Der Verkehrsfluss wird beruhigt und als Einbahnstraße von der Eisenbahnstraße in Richtung Patershäuser Straße geführt.
Helle Oberflächen, die Verdunstung des gespeicherten Regenwassers und die Verschattung durch den neu entstehenden Baumbestand verbessern das Mikroklima in der Ludwigstraße spürbar. Insgesamt entsteht ein „Klimakorridor“ mit reinen Fußverkehrsflächen im nördlichen Straßenraum sowie ein „Leitungskorridor“ im südlichen Bereich.
Infos zum Bauprojekt:
Die Ludwigstraße weist einen erheblichen Sanierungsbedarf für das Leitungsnetz auf: die Kanäle sind marode, aber auch die Frischwasserzufuhr und die Gasversorgungsleitungen müssen dringend erneuert werden. Die Ertüchtigung des Versorgungsnetzes wird mit der vollständigen Neugestaltung des Straßenraums nach dem Vorbild der Bürgermeister-Kämmerer-Straße kombiniert. In einer Infoveranstaltung Anfang März haben wir den Teilnehmenden die Planungen für die Umgestaltung des Straßenraums vorgestellt.
Die Neugestaltung der Ludwigstraße ist nach der Bürgermeister-Kämmerer-Straße ein weiteres Projekt, das durch die Städtebauförderung unterstützt wird. Auch in der Ludwigstraße ist es das Ziel, die Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen, mit den Umgestaltungsmaßnahmen die Bedarfe aller Verkehrsteilnehmenden zu berücksichtigen und Risiken zu minimieren sowie den Straßenraum barrierefrei zu gestalten.
Außerdem stehen im Zuge der Umgestaltung klimaresiliente Planungsziele nach dem Schwammstadt-Prinzip genauso im Vordergrund wie die deutliche Steigerung der Aufenthaltsqualität durch verschiedene Maßnahmen. Zum Schwammstadt-Prinzip gehören beispielsweise die wassersensible Gestaltung der Straßenräume, die Schaffung der Hitzevorsorge durch Verdunstung und Verschattung und die Wahl heller Oberflächen (Straßen- und Pflasterbeläge).
> Mit dem Beginn der Baumaßnahme wird ab 19. Januar 2026 gerechnet.
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