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Glasfaserausbau
Aktuelle Meldungen von der Westconnect-Baustelle:
Bereits seit Anfang Dezember 2025 laufen die Arbeiten für die Glasfaseranschlüsse auf privaten Grundstücken durch Westconnect und die Partnerfirma Deutsche Infrabau GmbH. Insgesamt verlegt Westconnect rund 70 Kilometer Trasse in Heusenstamm, um bis zu 9.688 Haushalte und Betriebe mit leistungsfähigem Glasfaserinternet zu versorgen.
Die Arbeiten erfolgen in mehreren Bauabschnitten. Im ersten Bauabschnitt sind Tiefbaukolonnen im Einsatz und Hausanschlüsse werden gebaut. Das Netz wird über eine sogenannte Backbone-Verbindung aus Rodgau angebunden. Zusätzlich ist in Kürze die Errichtung eines zentralen Netzknotenpunktes – eines sogenannten Point of Presence (PoP) – vorgesehen. Ein großer Teil dieses ersten Bauabschnitts soll im Laufe des Jahres 2026 in Betrieb gehen. Weitere Ausbauphasen sind für die Jahre 2027 und 2028 geplant.
Vor Beginn der Arbeiten werden die Anwohnerinnen und Anwohner in den jeweiligen Bereichen frühzeitig informiert. Während der Bauphase können zeitweise Parkverbote oder Absperrungen erforderlich sein. Die Bauarbeiten werden in der Regel als Tagesbaustellen organisiert, sodass die betroffenen Bereiche nach Abschluss der Arbeiten möglichst schnell wieder freigegeben werden können. Vor Ort ist jeweils eine Bauleitung ansprechbar. Nach Abschluss der Arbeiten in einem Teilbereich erfolgt eine Abnahme.
Für Mehrfamilienhäuser besteht zusätzlich die Möglichkeit, eine kostenlose Glasfaserverkabelung innerhalb des Gebäudes zu erhalten – vom Hausanschluss im Keller bis in die einzelnen Wohnungen. Voraussetzung hierfür ist die Zustimmung der Eigentümerinnen und Eigentümer. Für Mieterinnen und Mieter bedeutet dies, dass sie den Glasfaseranschluss später direkt nutzen können, ohne zusätzliche Installationskosten innerhalb des Gebäudes.
Der Ausbau innerhalb von Gebäuden folgt einem klar strukturierten Ablauf: Zunächst wird gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Eigentümern ein Termin zur Begehung vereinbart, bei dem mögliche Leitungswege geprüft werden. Anschließend erfolgen die Planung und Vorbereitung der Installation. Während der Bauphase werden Eigentümer und Bewohner über Aushänge oder Postkarten über die nächsten Schritte informiert. Nach der Verlegung der Leitungen und der Installation der notwendigen Technik wird der Anschluss dokumentiert und gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Eigentümern abgenommen.
Auch der Wechsel zum neuen Glasfaseranschluss wird möglichst einfach gestaltet: Sobald das Netz betriebsbereit ist, kann der bestehende Internetvertrag in vielen Fällen nahtlos abgelöst werden, sodass der Übergang zum neuen Anschluss ohne Unterbrechung erfolgt.
Fortschrittsticker
30.03.-30.05.2026:
Aufgrabungsarbeiten im Gehweg zur Erweiterung des Glasfasernetzes sowie von Querungen im Asphalt zur Anbindung des Netzwerks:
- Frankfurter Straße 81/1 bis 2
- Balthasar-Neumann-Straße 81/1 bis 13
- Schefflerstraße 2 bis 6
- Auwerastraße 1 bis 7
- Ostendstraße 41 bis 48
- Anton-Hermann-Straße 2 bis 16
13.04.-13.06.2026:
Aufgrabungsarbeiten im Gehweg zur Erweiterung des Glasfasernetzes sowie von Querungen im Asphalt zur Anbindung des Netzwerks:
- Balthasar-Neumann-Straße 15 bis 27
- Ostendstraße 27 bis 2A
- Schefflerstraße 8 bis Ostendstraße 1
- Landgrebeweg 7 bis 9
- Landgrebeweg 9 bis Ostendstraße 18
- Landgrebeweg 3 bis Ostendstraße 4
Infos zum Bauprojekt:
Symbolbild Glasfaser.
Ob Homeschooling/-office oder Streamingdienste: Glasfaser ist die Technologie, die die immer größer werdenden Datenmengen transportieren kann. Sie bietet schon heute Bandbreiten bis in den Gigabit-Bereich und ist in ihrer Leistungsfähigkeit nach oben nahezu unbegrenzt.
Ein Glasfaseranschluss in der eigenen Wohnung beziehungsweise im Haus oder im Unternehmen ist mittlerweile genauso wichtig wie ein Anschluss an Strom, Wasser oder Gas - daneben steigert er sogar den Wert der Immobilie und ist attraktiver für Mietende. Die Glasfasertechnik kann aber noch mehr: Sie fördert die wirtschaftliche Entwicklung in unserer Stadt, verbessert die Attraktivität für Investoren und junge Familien und schafft gleichzeitig die Voraussetzungen für moderne Anwendungen wie Smart City-Konzepte, Telemedizin oder digitale Verwaltung.
Ein wichtiger Punkt dabei: Die Glasfaser kommt nicht von allein. Interessierte müssen sich aktiv mit dem jeweils persönlich bevorzugten Telekommunikationsanbieter in Verbindung setzen. Als Stadt haben wir mit den Kooperationsvereinbarungen mit unseren Ausbaupartnern die Rahmenbedingungen geschaffen.
> Am 24. März 2026 erfolgte der symbolischer Spatenstich für die Glasfaser-Längstrasse der Westconnect. Diese Trasse bildet das Rückgrat für die Anbindung der einzelnen Hausanschlüsse im Stadtgebiet. . In Kürze wird auch der sogenannte Point of Presence (PoP) an der Frankfurter Straße aufgestellt sein. In diesem Netzknoten werden zentrale Infrastrukturelemente wie Router, Switches und Zugangsknoten installiert, um leistungsstarke Verbindungen bereitzustellen und den Datenverkehr effizient zu steuern. Der PoP-Standort sowie die laufenden Bauarbeiten machen den Ausbau für die Bürgerinnen und Bürger deutlich sichtbar. Die Tiefbauarbeiten sollen – abhängig von der Witterung – voraussichtlich bis Mitte 2028 abgeschlossen sein
> Die Unternehmensgruppe GVG Glasfaser (GVG) mit ihrer Marke teranet hat den geplanten Abschluss des nach eigenen Aussagen bereits weit vorangeschrittenen Ausbaus des Glasfasernetzes in Rembrücken angekündigt.
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