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Stadt/Kirche: Altstadtentwicklung rund um St. Cäcilia
Aktuelle Baustelle:
Derzeit finden noch keine Baumaßnahmen statt.
Infos zum Bauprojekt:
Das Pfarrheim St. Cäcilia (Stand: Mai 2025)
Februar 2026:
Mit dem Beschluss zum Verkauf der städtischen Wohnungen und Grundstücksanteile in der Schlossstraße ermöglicht die Stadt die weitere Entwicklung der Altstadt. Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung Mitte Februar entschieden, diverse Einheiten an den Gesamtverband der Katholischen Kirchengemeinden in Heusenstamm zu verkaufen und schafft damit klare Eigentumsverhältnisse an zentraler Stelle im historischen Stadtkern.
Die beiden Wohnungen sowie der hälftige Grundstücksanteil liegen mitten in der Altstadt und sind Teil eines Bereichs, der seit Jahren im Fokus städtebaulicher Überlegungen steht. Mit dem Verkauf erhält die Kirche als künftige Eigentümerin die notwendige Planungssicherheit, um ihre Projekte ohne weitere Verzögerungen voranzubringen. Für die Stadt bedeutet der Beschluss zugleich, dass ein lange blockierter Entwicklungsschritt nun realistisch umgesetzt werden kann.
Im Hintergrund steht ein gemeinsames Ziel von Stadt und Kirche: die nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des historischen Areals rund um die Pfarrkirche St. Cäcilia. Nach intensiven und vertrauensvollen Gesprächen haben sich beide Seiten bereits auf ein abgestimmtes Vorgehen verständigt. Im Mittelpunkt steht die geplante Umnutzung des teilweise baufälligen Pfarrheims. Die Kirchengemeinde beabsichtigt, dort Wohnraum zu schaffen - auch für ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen; ergänzend wird geprüft, ob ein Café oder eine ähnliche Begegnungsstätte das Quartier beleben kann. Das Umfeld bietet dafür großes Potenzial: Die Nähe zum Haus der Stadtgeschichte und zum angrenzenden Garten eröffnet die Möglichkeiten für bessere Wegeverbindungen oder einen kleinen Altstadtplatz als Ort der Begegnung. Magistrat und Kirchengemeinde arbeiten gemeinsam daran, die erforderlichen planungsrechtlichen Vorrausetzungen zu schaffen und die Entwicklung in geordneten Bahnen voranzubringen.
Nach Jahren schwieriger und ergebnisloser Verhandlungen eröffnet der Verkauf nun einen realistischen Weg zur Umsetzung. Klare Eigentumsverhältnisse bedeuten mehr Tempo bei Investitionen und damit konkrete Fortschritte für den historischen Stadtkern. Zugleich handelt die Stadt wirtschaftlich verantwortungsvoll: Die Immobilien wurden unabhängig bewertet, der Verkauf ist im Haushalt eingeplant.
Der Beschluss ist damit mehr als ein formaler Eigentumsübertrag. Er steht für eine handlungsfähige Stadt und für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit einem starken Akteur vor Ort. Mit dieser Entscheidung setzen wir ein klares Signal für eine lebendige, soziale und verantwortungsvoll weiterentwickelte Altstadt.
Mai 2025:
Die Katholische Kirchengemeinde St. Cäcilia und die Stadt Heusenstamm haben Ende Mai 2025 in einer gemeinsamen Erklärung ihr klares Bekenntnis zur nachhaltigen und zukunftsorientierten Entwicklung des historischen Altstadtareals rund um die Pfarrkirche St. Cäcilia abgegeben. Nach mehreren intensiven, vertrauensvollen Gesprächen zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinde und der Stadtverwaltung haben sich beide Seiten auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Ziel ist es, das Areal in enger Abstimmung und mit Blick auf soziale, städtebauliche und gemeinwohlorientierte Aspekte neu zu gestalten.
Im Zentrum der Überlegungen steht die geplante Umnutzung des in Teilen baufälligen Pfarrheims St. Cäcilia: Die Kirchengemeinde plant auf dem Grundstück die Schaffung von Wohnraum auch für ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen. Zusätzlich wird geprüft, ob ein Café oder eine ähnliche Begegnungsstätte das Quartier ergänzen kann. Der Magistrat der Stadt Heusenstamm unterstützt dieses Vorhaben ausdrücklich und arbeitet gemeinsam mit der Kirchengemeinde an tragfähigen Lösungen – insbesondere im Hinblick auf die erforderlichen planungsrechtlichen Rahmenbedingungen.
Das Gebiet rund um die Pfarrkirche eröffnet – durch die Nähe zum Haus der Stadtgeschichte und den angrenzenden Park – bedeutende städtebauliche Potenziale. Dazu zählen etwa verbesserte Wegeverbindungen oder die Schaffung eines kleinen Altstadtplatzes als neuer Ort der Begegnung. Pfarrer Martin Weber und Bürgermeister Steffen Ball betonen die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kirche und Stadt:
Die Kirchengemeinde sieht sich im Zuge des vom Bistum initiierten „Pastoralen Wegs“ gezwungen, das bestehende Pfarrheim aufzugeben. Die bauliche Situation sowie zunehmender Leerstand stellen ein Risiko dar – auch in Bezug auf Vandalismus oder Brandschutz. Mit der geplanten Neunutzung soll dieser Entwicklung aktiv begegnet werden. Zur Realisierung des Projekts ist ein gesicherter Zugang zum Kirchengrundstück erforderlich.
Eine juristische Begutachtung aus dem Jahr 2016 wird derzeit durch die Kirchengemeinde überprüft und aktualisiert. Im weiteren Verlauf könnte zudem ein Ankauf städtischer Grundstücke an der Schlossstraße durch die Kirchengemeinde erforderlich werden. Eine unabhängige Wertermittlung soll dabei Transparenz und Marktgerechtigkeit sicherstellen. Entscheidungen hierzu obliegen der Stadtverordnetenversammlung sowie den kirchlichen Gremien.
In den kommenden Monaten werden beide Partner die rechtlichen und planerischen Grundlagen weiter vorantreiben.
> Mit dem Verkauf der städtischen Grundstücke und Immobilien erhält die Kirche als künftige Eigentümerin die notwendige Planungssicherheit, um ihre Projekte ohne weitere Verzögerungen voranzubringen. Für die Stadt bedeutet der Beschluss zugleich, dass ein lange blockierter Entwicklungsschritt nun realistisch umgesetzt werden kann.
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